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Pressemitteilung: Junge Union (JU): Substanzlosigkeit der SPD setzt sich fort

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Ludwigshafen übernimmt sehr viele Aufgaben, von denen die gesamte Region profitiert. Viele dieser Aufgaben stellen für die Stadt mit ihrer finanziellen Situation einen großen Kraftakt dar. Mit dem Ziel einer ausgewogenen Bevölkerungsstruktur mit einer starken Zivilgesellschaft kann Ludwigshafen nicht alleine Verantwortung für die gesamte Region übernehmen.

“Wir freuen uns, dass Jutta Steinruck ihren “Aktionsplan Wohnen” konkretisiert und erklärt, wie sie den neuen Wohnraum schaffen möchte. Zeigt er doch in weiten Teilen, dass die von uns aufgezeigte Substanzlosigkeit ihrer Argumentation auch nach der Konkretisierung noch gegeben ist.”, erklärt Maximilian Göbel, Kreisvorsitzender der JU Ludwigshafen. Dass Ludwigshafen wächst, ist noch immer eine erfreuliche Botschaft. Dennoch sollte der Fokus unserer kommunalen Politik auf einer ausbalancierten Bevölkerungsstruktur liegen. Auch offenbart Jutta Steinruck, dass sie, entgegen ökonomischer Rationalität, eine Hochkonjunkturphase mit niedrigen Zinsen über die nächsten acht Jahre annimmt, die den Bauboom tragen soll.

“Wir fragen uns, ob nicht vielmehr ein ausgewogenes Stadt-Umland-Verhältnis verstärkt in den Mittelpunkt der Diskussion gerückt werden sollte.”, hinterfragt Göbel zudem. Ludwigshafen übernimmt sehr viele Aufgaben, von denen die gesamte Region profitiert. Viele dieser Aufgaben stellen für die Stadt mit ihrer finanziellen Situation einen großen Kraftakt dar. Mit dem Ziel einer ausgewogenen Bevölkerungsstruktur mit einer starken Zivilgesellschaft kann Ludwigshafen nicht alleine Verantwortung für die gesamte Region übernehmen. “Auch in kleineren, angrenzenden Gemeinden lässt es sich sehr gut leben und die Anbindung an die Großstädte Ludwigshafen und Mannheim ist gegeben. Es sollte unser überregionales Ziel sein, ein stimmiges Verhältnis aller Bevölkerungsgruppen zu erreichen und die Interessen auszugleichen. Eine zentrale Großstadt wie Ludwigshafen kann nicht alle Lasten tragen, da die Flächen begrenzt sind und die Entwicklung, beispielsweise auch der Innenstadt, bei den jeweils Betroffenen nicht unumstritten ist.”, so Göbel weiter.

Indes hält die JU die Einführung einer Sozialquote beim Wohnungsbau für eine Stadt wie Ludwigshafen für den völlig falschen Ansatz. “Starre Vorgaben, wie Jutta Steinruck über eine Quote fordert, lösen das Problem nicht, sondern verlangsamen nur den Bau neuer Wohnungen. Ein wachsendes Ludwigshafen sollte stattdessen Flexibilität bieten.”, ergänzt Thomas Klumpp, stellvertretender Kreisvorsitzender der JU.

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